31.05.2019:

Mythos Smartphone-Öffnungen

Jeder liest heutzutage die meisten Mails auf seinem Smartphone. So glauben viele – doch stimmt das überhaupt? Wir haben uns dazu die Fakten angesehen und Millionen von Mails analysiert, die unsere Kunden im Zeitraum von 2010 bis Ende des Jahres 2018 verschickt haben.

Mythos Smartphone

Das Ergebnis zeigt das folgende Diagramm:

Analyse der Entwicklung der Mail-Programme in den Jahren 2010-2018

Die Grafik zeigt deutlich, dass der Anteil an Öffnungen mit einem Smartphone - langfristig gesehen - seit Jahren kontinuierlich wächst. Doch es kann keine Rede davon sein, dass die meisten Mails mit einem Smartphone geöffnet werden. Im Gegenteil: Die meisten Mails werden nach wie vor auf Desktop-Geräten gelesen.

Der Smartphone-Anteil beträgt nur 28%

Tatsächlich beträgt der Anteil an Öffnungen mit dem Smartphone (gegenüber Desktop-Programmen und web-basierten Programmen) lediglich 28%. Und dieser Wert ist seit 2016 tatsächlich relativ konstant (im Jahr 2018 sogar leicht rückläufig).

Dafür gibt es unserer Erfahrung nach auch gute Gründe:

  • Längere Mailings auf dem kleinen Bildschirm eines Smartphones zu lesen ist nach wie vor für viele mühsam.
  • Die Internet-Verbindungen sind mobil oft deutlich langsamer als im Büro oder zu Hause.
  • Leider sind nach wie vor (zu) viele Newsletter nicht ausreichend gut für Smartphones optimiert.
  • Gerade im B2B-Bereich werden E-Mails im Büro-Umfeld gelesen – und das sind normalerweise Desktop-PCs oder Laptops.

Disclaimer: Das sind Mittelwerte!

Der Durchschnittswert von 28% soll aber nicht darüber hinweg-täuschen, dass der Anteil an Öffnungen mit einem Smartphone sehr stark variieren kann!

Denn es hängt in erster Linie von der Zielgruppe (z.B. B2B vs B2C, aber auch das Alter der Leser und deren technische Affinität wird eine Rolle spielen), aber zum Beispiel auch vom Versandzeitpunkt – insb. zu Tagesrandzeiten – ab, mit welchen Mail-Programmen die Leser Ihre Mailings öffnen werden.

Empfehlung: Eigene Leser analysieren

Am besten ist es daher, sich nicht auf Mittelwerte zu verlassen, sondern die Zahlen konkret für die eigene Zielgruppe zu testen. Die meisten professionellen Tools können solche Analysen auf Knopfdruck durchführen.

 
Analysieren Sie die Mail-Programme Ihrer Leser am besten selber, für Ihre eigene Zielgruppen.

Hinweis für dialog-Mail Kunden: Eine solche Analyse finden Sie bei jedem Mailing auf der Übersichtsseite (Link "Mail-Clients").

Darüber hinaus können Sie im Bereich Statistik»Mail-Programme die Analysen sogar für ganze Mailing-Listen gesammelt und auch nach Zeitraumen getrennt entsprechend analysieren.

Sämtliche Zahlen werden dabei in Echtzeit angezeigt (und es ist sogar möglich, die Verwender bestimmter Mail-Programme - z.B. iPhones - in einer eigenen Mailing-Liste zu speichern, falls Sie für diese User gezielte Informationen haben).

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