ÜbersichtInhaltsverzeichnis im Newsletter - sinnvoll oder nicht?

13.08.2018: Technisch bietet HTML die Möglichkeit, nicht nur "externe" Links zu definieren, sondern auch Links zu setzen, die zu einer Stelle innerhalb des gleichen Newsletters springen. Solche interne Links nennt man auch Anker-Links.

Damit kann man zum Beispiel ein Inhaltsverzeichnis erstellen, das jeweils mit dem entsprechenden Artikel verlinkt ist, damit die Leser vom Verzeichnis direkt zu dem gewünschten Artikel springen können. Ebenso lassen sich so auch "Top"-Links einfügen, die immer ganz an den Anfang eines Newsletters springen. Doch wie sinnvoll sind solche Links?

Exkurs: Wie funktionieren Anker-Links?

Für die technisch Interessierten: Anker-Links zu definieren ist wirklich einfach. Hier ein Beispiel:

Angenommen, Sie haben in Ihrem Mailing eine Überschrift definiert, dann müssen Sie diese nur mit einer (frei wählbaren) ID ergänzen:
<span id="artikel1">Das ist die Überschrift des Artikels</span>

Mit folgendem Link können Sie nun auf diese Überschrift verlinken:
<a href="#artikel1">zu diesem Artikel</a>

Schade: Anker-Links funktionieren nicht überall

Diese "internen" Links mögen sinnvoll erscheinen, doch es gibt damit ein grundlegendes Problem: Sie werden leider nicht von allen Mail-Programmen unterstützt.

Bei folgenden Mail-Clients funktionieren sie aktuell gar nicht nicht bzw. nur eingeschränkt:

  • Outlook (alle Versionen)
  • iPhone (alle Versionen)
  • Gmail (+ Gmail-App)
  • Android bis zur Version 4.3
  • div. andere Webmail Clients, wie z.B. AOL-Mail

Es hängt also sehr stark von der Zielgruppe und den verwendeten E-Mail Programmen ab, doch da zum Beispiel Outlook im B2B-Bereich und das iPhone im B2C-Bereich stark verbreitet sind, muss vom Einsatz von Anker-Links derzeit abgeraten werden. Denn manchmal reagieren die Mail-Programme gar nicht darauf oder öffnen jeden Link (auch solche internen Links) immer in einem neuen Fenster - was den Empfänger auch sehr nerven kann.

Zwar würden Anker-Links in einer Online-Ansicht sehr wohl funktionieren - da sich diese ja in einem Browser-Fenster öffnet - doch da nur ein minimaler Prozentsatz an Empfängern sich die Online-Version ansieht, ist das in der Praxis auch keine sinnvolle Lösung.

Und die Zukunft?

Leider unterstützen auch die aktuellen Versionen - z.B. von Outlook - auch weiterhin keine Anker-Links. Auch wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Entwickler von Microsoft & Co. hier mal nachbessern werden, sind solche Entwicklungen derzeit laut den einschlägigen Foren oder Ankündiungen leider nicht absehbar.

Wir raten daher vom Einsatz von Anker-Links grundsätzlich ab. Viel effektiver ist es, den Newsletter gar nicht erst so lang werden zu lassen. Eine Daumenregel: Länger als zwei Bildschirm-Seiten sollte ein Newsletter in den meisten Fällen nicht sein - dann benötigt man auch kein Inhaltsverzeichnis.

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